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Gute Freunde in der Telepathie
Foto: montira areepongthum / Shutterstock.com

Gute Freunde in der Telepathie

"Gute Freunde kann niemand trennen, gute Freunde sind nie allein". Na, wer kennt den Hit von Franz Beckenbauer noch? 1966 ist der Klassiker der deutschen Musikgeschichte erschienen und noch immer ist der Text wahrer denn je. Gibt es eine schönere Sache, als einen guten Freund zu haben?

Eine Person, mit der man sich versteht wie mit keiner zweiten. Mit der man schon unzählige Erlebnisse zusammen durchgestanden hat, seien es gute oder schlechte Erfahrungen. Mit der man über alles sprechen kann, die einen nie verurteilt, immer zu einem steht und den Rücken freihält. Genauso sind wahre Freunde.

Sie können das mit Sicherheit selbst bestätigen. Vielleicht haben auch Sie Freunde, die Sie seit vielen Jahren kennen. Sie haben ganz eigene Traditionen. Sie treffen sich regelmässig und auch wenn Sie sich nicht oft sehen, wissen Sie ganz genau: Wenn es hart auf hart kommt, sind sie immer füreinander da. Nicht umsonst sagt man: Freunde sind die Familie, die man sich aussucht.

Vielleicht kommt es Ihnen auch bekannt vor, wenn ich von blindem Verständnis spreche. Wenn Sie sich in manchen Situationen einfach nur anschauen müssen und sofort wissen, was der jeweils andere denkt. Sie kennen sich so gut, dass Sie eigentlich auch ohne Worte miteinander sprechen könnten. Doch sind das alles nur Zufälle und gute Menschenkenntnis oder ist da vielleicht doch etwas mehr?

Jahrelange Kenntnis

Natürlich liegt es auf der Hand, dass sich gute oder gar beste Freunde besser verstehen als nur flüchtige Bekannte oder fremde Menschen. Man kennt sich schliesslich länger, hat mehr miteinander erlebt und natürlich auch Reaktionen des anderen auf bestimmte Situationen erlebt.

Auf diese Weise kann man die Person besser einschätzen und kann sich ungefähr ausmalen, wie sich die Person verhält. Auch was sie denkt und fühlt, kann man einem guten Freund schneller ansehen als einem Wildfremden. Viele Freunde kennen sich schliesslich schon sehr, sehr lange. Manche Menschen haben noch Freunde aus der Schulzeit oder sogar aus dem Kindergarten.

Wenn man viele Jahrzehnte miteinander verbringt, liegt es auf der Hand, dass sich natürlich auch eine Verbindung auf mentaler und psychischer Ebene aufbaut. Auch das Denken passt sich mit der Zeit aneinander an. Oft ist auch das Phänomen zu erkennen, dass Menschen sich unter anderen Menschen ganz anders verhalten als mit ihrem besten Freund.

Das liegt ganz einfach daran, dass sich die gesamte verbale, physische und auch mentale Kommunikation so stark und intensiv entwickelt hat, dass man diese Verbindung mit anderen Menschen einfach nicht erreichen kann. Zumindest nicht so schnell, dass man auf die gleiche Art kommunizieren könnte. Die Frage, die sich hier stellt, ist jedoch, ob das Ganze lediglich auf diesen Kenntnissen und Verbindungen beruht oder ob vielleicht doch etwas mehr dahinter steckt.

Telepathische Fähigkeiten?

Könnte der Grund für dieses fast blinde Verständnis auch an etwas anderem liegen? Zum Beispiel an Telepathie? Telepathie bezeichnet die Kommunikation zwischen zwei Personen ohne Nutzung der klassischen fünf Sinne des Menschen. Also das Überbringen von Gedanken, ohne zu sprechen, zu hören, zu riechen, zu schmecken oder zu tasten.

Übertragen werden können durch die Telepathie aber nicht nur Gedanken. Auch Emotionen, Visionen, Eindrücke und Ideen werden auf mentaler Ebene übertragen. Die Telepathie ist im wissenschaftlichen Sinne nicht bewiesen und wird auch aus allgemeiner wissenschaftlicher Sicht nicht als zugehörig angesehen.

Etwas anderes sagt die Definition des Übergebiets der Telepathie allerdings auch nicht. Das Gebiet, zu dem die Telepathie zählt, wird auch als Parapsychologie bezeichnet. Diese definiert sich so, dass sie mit allen gewöhnlichen biologischen, physikalischen und psychologischen Fähigkeiten nicht verstanden werden kann. Das liegt daran, dass sie über das Bewusste hinaus geht.

Wie soll man eine solche Fähigkeit also beweisen?

Dennoch kann man es nicht abstreiten, dass wohl jeder schon einmal solche Momente mit seinen besten Freunden erlebt hatte. Man schaut sich an und weiss sofort, was der andere denkt, fühlt oder meint. Das kann durchaus Telepathie sein. Was zur Ausübung der Telepathie auf jeden Fall nötig ist, ist Vertrauen. Ohne Vertrauen und ohne Liebe kann die Telepathie nicht funktionieren.

Sie könnten Ihre Gedanken beispielsweise nicht einem wildfremden Menschen zukommen lassen. Genauso wenig könnten Sie die Gedanken von ihm annehmen oder lesen. Wenn kein vollkommenes Vertrauen da ist, dann funktioniert die Telepathie auch nicht. Denn das Vertrauen und die Liebe bilden die Grundlage und den Träger für die praktische Möglichkeit der Übertragung der Gedanken.

Das kann ausserdem eine wichtige und hilfreiche Information für Menschen sein, die sich mit der Telepathie bereits seit Längerem beschäftigen. Oft klappt das Verstehen der theoretischen Aspekte der Telepathie nämlich sehr gut. Schwer wird es dann meist mit der praktischen Umsetzung des Gelernten. Hier machen Anfänger oft den Fehler, dass sie sich den falschen Partner zum Üben aussuchen.

Es ist wichtig zu verstehen, dass es auch mit dem richtigen Partner sehr lange dauert, diese Fähigkeit zu erlernen. Dennoch ist ein vertrauter und geliebter Partner die beste Voraussetzung für ein Erfolgserlebnis. Wieso also nicht einfach einmal den besten Freund schnappen, mit dem man sich sowieso schon so gut wie blind versteht?


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